Laurent (39), ein weltweit tätiger Troubleshooter eines in Zug ansässigen Schweizer Rohstoffhandelskonzerns, glaubt, dass sich jedes Problem durch eine Transaktion lösen lässt. Als er zur Bewältigung einer Krise in einer Kupfermine in Mexiko entsandt wird, begegnet er Xochi (29), einer indigenen Hydrologin, die vor einer drohenden Umweltkatastrophe warnt. Entschlossen, ihre Erkenntnisse dem Besitzer des Konzerns zu übermitteln, wird sie für Laurent zu dem einen Problem, das er nicht lösen kann.
Nach Hitlers Machtergreifung 1933 und dem Erstarken der Schweizer Frontenbewegung nimmt das Cabaret Cornichon die nationalsozialistische Ideologie aufs Korn. Auch die eigenen Landsleute kommen nicht ungeschoren davon: «Wir leben mit Behagen. Dicht neben Mord und Tod» und finden als neutrales Land immer «Ränkli - zwischen Ehrlichkeit und Fränkli».
Ein Pazifist heuert als Statist bei einer Militärübung an, um seine auf dem Truppenübungsplatz verschwundene Tochter zu suchen. Zusammen mit anderen Zivilisten kämpft er in einer absurden, von militärischer Logik dominierten Welt um seine Würde.
Ein Film der - entgegen der Stimmungsmache in den Medien - ein positives Bild der migrantischen Schweiz zeichnet, und wie sie sich durch die Globalisierung der letzten 40 Jahren in ein erfolgreiches Einwanderungsland verwandelte.
Die Natur ruft. Die Nussbaumbande saust los, schlüpft durch den Zaun einer Brache in eine Welt voller grosser und kleiner Wunder mitten in der Stadt.
Lily nimmt trotzig auf keine gesellschaftlichen Konventionen Rücksicht und Mario würde gerne sterben, wenn man (respektive Lily) ihn ließe. Soweit nichts Ungewöhnliches, nur dass die beiden keine 17, sondern 70 sind. Als ihrer jungen Freundin Naaji die Abschiebung droht, setzen sie alles daran diese Ungerechtigkeit zu verhindern - komme, was wolle!
Mit Krebs diagnostiziert, beschliesst Beba (58), ihre Kindheitsfreundinnen in Ägypten aufzusuchen. Ihr schwuler Sohn Tarek (36) schliesst sich dem Abenteuer seiner Mutter an, aber bald findet er sich zwischen einem emotionalen Wiedersehen und den Vorurteilen, die in seiner Heimat gegenüber seiner sexuellen Orientierung herrschen, gefangen.
Der 10jährige Vito lebt illegal in der Schweiz. Niemand darf wissen, dass er versteckt bei seinen Eltern - italienischen Arbeitsmigranten - wohnt. Vito hat keine Freunde und geht nicht zur Schule. Sein Universum ist die kleine Dachwohnung. Als die Eltern ihn für ein paar Tage alleine zurücklassen, weil die Grossmutter gestorben ist, wagt Vito den Ausbruch.
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