
Am Samstag Abend, dem 2. Dezember, fand die Abschluss-Zeremonie des 21. Tallinn Black Nights Film Festival (PÖFF) statt. Barbara Auer wurde für ihre Rolle der Meredith in Christine Reponds «Vakuum» als beste Schauspielerin ausgezeichnet. Die 7-köpfige Jury kommentierte ihre Wahl folgendermassen: «Barbara Auer uses her beauty to emphasise the horror of a wife and mother whose very existence is challenged by the actions of her husband. Her portrayal is heartrending as we ask the question how secure are we in our own lives?»
Barbara Auer verdankte den Preis mit folgenden Worten:
«This role was a big challenge for me. My thanks go to the jury and my director Christine Repond, who encouraged me always to play authentic, pure and without protection, in a way. To take risks. To be and not to play. This shooting was a kind of an adventure for me and my wonderful and sensitive co-actor Robert Hunger-Bühler. We've never played like this before and it was a great experience!»
Der Spielfilm «Vakuum» feierte vergangene Woche seine Weltpremiere in Tallinn. Das Drama handelt von der 60-jährigen Meredith (Barbara Auer), die sich in harmonischer Ehe mit André (Robert Hunger-Bühler) wähnt. Im Zuge einer Untersuchung wird sie überraschend mit der Diagnose HIV positiv konfrontiert. Als Überträger kommt nur ihr Mann in Frage.
«Vakuum» ist der zweite Spielfilm der Regisseurin und Drehbuchautorin Christine Repond. Bereits ihr Erstlingswerk «Silberwald» (2011) wurde an mehreren renommierten Festivals gezeigt und prämiert. Hergestellt wurde der Film von der Dschoint Ventschr Filmproduktion in Koproduktion mit dem SRF Schweizer Radio und Fernsehen und der SRG SSR und finanziell unterstützt von Teleclub, dem Bundesamt für Kultur (EDI), der Zürcher Filmstiftung, Suissimage, Stage Pool Focal, der Ernst Göhner Stiftung und den Kantonen Basel-Stadt und Basel-Landschaft.

Der dystopische Thriller «Stille Reserven» hat am 2. November am Mórbido Fest in Mexico den Preis für den besten internationalen Spielfilm gewonnen. Regisseur Valentin Hitz war zu Gast am Festival und konnte den Preis in Form eines silbernen Totenkopfes selbst entgegennehmen.
Das Festivalkommitee bezeichnete den Film als «Smart Sci-Fi» und stellt fest, dass er «ein bisschen wie die Realität und ein bisschen sehr wie unsere Alpträume» sei.
Wir gratulieren dem ganzen Team zu diesem besonderen Preis.

Katrin Rothes Anima-Doc «1917 - Der wahre Oktober» ist dieser Tage gleich in zwei TV-Beiträgen zu sehen. Am 27.10. führt 3Sat Kulturzeit um 19:20 ein Interview mit der Regisseurin über den Film und seine Protagonisten.
Am Freitag, 3. November, um 23:35, folgt auf ZDF ein Beitrag in der Sendung aspekte. Das Magazin war zu Besuch an der Ausstellung zum Film, die momentan gerade in Berlin stattfindet.
→ Weitere Informationen zum Film
Jan-Eric Macks Kurzfilm FACING MECCA wurde von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mit dem diesjährigen Student Academy Award ausgezeichnet. Joël Jent leitete die Produktion in Koproduktion mit der ZHdK Zürcher Hochschule der Künste, dem SRF Schweizer Radio und Fernsehen, mitfinanziert von der Zürcher Filmstiftung und dem Kanton Glarus. Das Drehbuch wurde von Anna Schinz zusammen mit dem Regisseur Jan-Eric Mack geschrieben.
Jan-Eric Mack und Joël Jent waren im Academy’s Samuel Goldwyn Theater in Beverly Hills anwesend, um die Medaille in der Kategorie Narrative (International Film Schools) entgegenzunehmen.
Der Film gewann bereits den „Best of Festival“-Preis am 23. Palm Springs International ShortFest und ist somit auch für die Shortlist der 90. Academy Awards 2018 qualifiziert.
FACING MECCA ist ein Kurzdrama um einen Schweizer Pensionär (Peter Freiburghaus), der einem syrischen Flüchtling (Jay Abdo) dabei hilft, seine Frau nach muslimischem Ritus zu begraben.

Der Student Oscar Gewinner «FACING MECCA» feiert im November seine Schweizer Premiere an den Internationalen Kurzfilmtagen Winterthur:
Schweizer Wettbewerb III
10. November 2017, 17:00, Theater Winterthur
11. November 2017, 19:30, Casino
12. November 2017, 11:00, Kino Cameo
Der Regisseur Jan-Eric Mack wird voraussichtlich an allen drei Screenings anwesend sein.
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